Event im Stahlwerk Georgsmarienhütte

1. Klimaschutzgipfel im Landkreis Osnabrück

Der jährliche Klimagipfel ist das Highlight bei den regionalen Akteuren und Netzwerken in der Energie- und Klimapolitik. Die Veranstaltung der vier benachbarten Masterplan-Kommunen (Landkreis Osnabrück, Kreis Steinfurt, Stadt Rheine und Stadt Osnabrück) findet jedes Jahr im Frühjahr statt.

 

Von Beginn an ein Erfolg

Der Klimagipfel hat das Ziel, die politischen Spitzen der Kommunen mit dem Klimaschutz-Netzwerk zusammenzubringen und hier die Grundlage für hierarchie- und grenzüberschreitende sowie fruchtbare Klimaschutz-Lösungen zu schaffen.

Als letzte Kommune war am 9. März 2016 der Landkreis Osnabrück Ausrichter der Veranstaltung. Die Herausforderung: Nach den gelungenen Veranstaltungen der letzten Jahre wieder einen neuen Impuls für die Zielgruppe zu liefern. Noch am gleichen Abend des Gipfels in Rheine hatte Dr. Winfried Wilkens, Vorstand im Fachdienst Umwelt, die Idee, das Thema „Wirtschaft“ zu besetzen und den Gipfel gleich an dem Ort stattfinden zu lassen, der im Landkreis Osnabrück symbolisch für das Thema steht: in der „Georgsmarienhütte“. Als eines der größten Unternehmen in der Region ist die Georgsmarienhütte Aktivist im Bereich des Energie- und Umweltmanagements.

 

Georgsmarienhütte ist Klima-Aktivist

So fanden sich im März 250 Gäste aus den vier Masterplan-Regionen ein und diskutierten in beeindruckender Kulisse über die wirtschaftliche Relevanz der Dekarbonisierung auf verschiedenen politischen Ebenen. Vor der Veranstaltung konnten die Teilnehmer an einer Führung durchs Stahlwerk teilnehmen. Das Unternehmen recycelt aus Schrott Stahl und setzt dafür einen Elektro-Lichtbogen-Ofen ein, welcher den immensen Stromverbrauch der Georgsmarienhütte verursacht. Das Unternehmen ist im Kontext des Klimaschutzes auch als Lehrbuchbeispiel dafür bekannt, dass es bei der Klimabilanz des Landkreises herausgerechnet wurde.

Das Event fand in der Mehrzweckhalle des Unternehmens statt, die dafür festlich hergerichtet wurde und den Rahmen für zahlreiche Diskussionen bot. Gesprächsstoff lieferten u. a. die Thesen und Ausführungen von Prof. Dr. Dr. Radermacher, der den Anwesenden in einigen Bereichen die Augen für globale Probleme öffnete. Der Fokus war jedoch die Vorstellung von „regionalen Champions“ aus der Unternehmerschaft, die in den vier Ausrichter-Kommunen die ökonomischen Chancen der Energiewende verkörpern. Neben der Georgsmarienhütte waren z. B. das Unternehmen Solarlux aus Melle und die Waffelfabrik Meyer zu Venne aus Ostercappeln auf dem Podium.

 

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