Klimafolgenanpassung – ein neues Thema gewinnt an Bedeutung

Starkregenereignisse, Hitzewellen, Dürrephasen – gerade in diesem Jahr scheinen sich die Vorhersagen von Klimaforschern zu den Auswirkungen des Klimawandels zu bestätigen, auch bei uns. Für die Klimainitiative ist das erneut Anlass, ihre Klimaschutzprojekte intensiv weiterzuentwickeln und im Bemühen um die Reduktion von Treibhausgasemissionen nicht locker zu lassen. Gleichzeitig beginnt das Referat für Strategische Planung derzeit damit, ein weiteres Themenfeld aufzubauen, das zukünftig in den Verwaltungen generell eine immer größere Rolle spielen wird: Die „Klimafolgenanpassung“.

Der Klimawandel wird, auch wenn es gelingt, den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen, massive Auswirkungen in zahlreichen Sektoren haben. Von der Land- und Forstwirtschaft über den Gesundheitssektor bis hin zur Wasserwirtschaft und zum Naturschutz – es ergeben sich zahlreiche Handlungsfelder, auf denen die Verwaltungen aktiv werden müssen, um die klimatischen Veränderungen möglichst gut abzufedern. Dabei steht im Vordergrund, die Resilienz zu erhöhen, also die Fähigkeit, die Funktion von Systemen trotz veränderter Bedingungen aufrecht zu erhalten. Beginnend in diesem Jahr soll ein umfassendes Konzept zur Klimafolgenanpassung erarbeitet werden, aus dem sich für die kommenden Jahre zahlreiche Maßnahmen ableiten lassen.

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