„Zweitauto E“: Neues Forschungsprojekt zur E-Mobilität

Der Durchbruch zur „klimafreundlichen Mobilität“ ist Muss für wirksamen Klimaschutz. Das Thema ist der Schwerpunkt des Klimagipfels am 24. Mai 2017 in Lengerich und Motiv des Projekts „Zweitauto E“ vom Landkreis Osnabrück. Ziel ist es, die Anzahl der neu zugelassenen E-Fahrzeuge signifikant zu erhöhen. Die Hochschule Osnabrück erhielt daher vom Landkreis Osnabrück mit dem Projekt „2.AutoE“ den Auftrag, bis zum Jahresende 2017 zu ermitteln, wie Unsicherheiten und Hemmnisse für die Anschaffung eines E-Autos abgebaut werden können.

Ziel des Projektes ist es, kurz- bis mittelfristig die E-Mobilität im Landkreis Osnabrück zu fördern. Denn Elektroautos sind nicht nur umweltfreundlich, sondern zugleich auch sportlich, modern und leise.

Im Fokus steht dabei das E-Auto als Zweitwagen. Denn besonders bei kurzen Strecken eignet sich das E-Auto mit seiner Reichweite derzeit bis zu 200 km. Aus den gewonnenen Erkenntnissen des Projektes „2.AutoE“ wird das Marktpotential für elektrisch betriebene Fahrzeuge im Landkreis Osnabrück analysiert. Mit Handlungsempfehlungen soll schließlich aufgezeigt werden, wie der Anreiz von E-Autos als Zweitwagen besonders für den privaten Gebrauch gesteigert werden kann. Wesentlich dabei ist es, interessierte Personen und Organisationen zu vernetzten, um die E-Mobilität gezielt voranzutreiben.

Denn der Landkreis Osnabrück hat sich als Modellregion mit der Stadt Osnabrück, Stadt Rheine und Kreis Steinfurt im Bereich Klimaschutz ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Im Rahmen des „Masterplans 100 % Klimaschutz“ soll der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß und Energieverbrauch in den kommenden Jahren deutlich gesenkt werden. Die Analyse ergab, dass zukünftig 70% des motorisierten Individualverkehrs auf elektrischen Betrieb umgestellt werden muss um die Klimaschutzziele des Landkreises zu erreichen. Dazu muss die Energieeffizienz und die Erzeugung regenerativer Energie gesteigert werden. Ein Jahr lang mit Strom statt Benzin Auto fahren spart (bei 220 Tagen à 14 km) beispielsweise etwa 200kg CO2 ein.

Das Forschungsteam des Projektes von „2.AutoE“ möchte für den Umstieg auf Elektromobilität wichtige Impulse mit auf den Weg geben. Umgesetzt wird die interdisziplinäre Studie mit dem Projekttitel „2.AutoE“ unter der Leitung von Prof. Dr. Griese (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) und Prof. Dr.-Ing. Pfisterer (Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik).

Der Auftrag wird durch eine Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur finanziert.

 

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